Gene – Talente – Chancen – wie manage ich (m)ein Talent?

Markus Hengstschläger – am 25.9.2015 bei einem Vortrag im Wifi Salzburg:

Vor 100 Jahren Wissens Verdopplung in 100 Jahren – Heute Verdopplung in 24 Stunden.
Wie können wir uns für Morgen vorbereiten? Weil wissen tun wir es nicht.

Wenn man die Zukunft nicht kennt muss man in der Gegenwart individuell aufgestellt sein. Aus der Evolution wissen wir: Um so mehr Verschiedene in der Pfütze sind, um so eher wird wer dabei sein, der eine Antwort hat auf eine frage die erst morgen kommt.

D.h. optimal verteilen – wenn’s in der Gegenwart möglichst verschiedene gibt, sterben wir morgen nicht aus.

Genetische Leistungsvoraussetzung – Gene sind Bleistift und Papier
Aber: Ohne üben geht’s nicht – aber Talent entdecken und dort Üben, dort, wo es genetische Leistungsvoraussetzung gibt – weils halt einfacher ist.

Wie kommt man da drauf?

  • Stärken, stärken!
  • Bei Schwächen: Aktiver Verzicht von den Dingen, die mehr wären, als unbedingt notwendig.
  • Individualist darf kein Verlierer sein. Eher die Frage: Was ist der Beitrag dieses Talents zur Lösung unserer Probleme in der Zukunft.
  • Ehrlichkeit im Talentmanagement – Ehrlichkeit im Feedback.
  • Stärkung der intrapersonalen Intelligenz  und dann interpersonelle Kompetenz, um mit jemand, der unterschiedlich ist, ein Team zu sein.

Wir formen gemeinsam ein Seil, mit dem wir gemeinsam den Karren aus dem Dreck ziehen.

Nicht jeder einzeln, sondern alle gemeinsam ziehen – auch wenn ein einzelnes Seil reißt – das gemeinsame Seil zieht.

LernlustIn eine ähnliche Richtung gehen auch die Auführungen von Peter M. Endres und Gerald Hüther im neuen Buch „Lernlust“ und auch die Erfahrungen und Idee von André Stern: „Ausgelebte Begeisterung hat ein Nebenwirkung: Die Kompetenz.“
Am 11.10.2015 um 11:00 Uhr bei den Medientagen Mauterndorf.