Partnerschaftliche Führung ist im Kommen

Der Mitarbeiter als reiner Befehlsempfänger ist ein Auslaufmodell, auch wenn das so mancher herrische Chef noch nicht einsieht.

Missverständnisse, fehlgeleitete Kommunikation oder die Unfähigkeit, dem Gegenüber die eigene Wertschätzung zu zeigen – viele Probleme, die man aus Partnerschaften kennt, beeinträchtigen auch die gute Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und ihren Chefs. Bernd Buchholz, Jurist und Compliance-Berater sowie ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Gruner + Jahr: „Wir brauchen in den Betrieben eine Führung, die den Mitarbeiter auf Augenhöhe als mitverantwortlichen Partner wahrnimmt und nicht als Befehlsempfänger, der einfach nur das macht, was man ihm sagt.“ Die Vorteile einer „partnerschaftlichen Führung“ argumentiert er mit betriebswirtschaftlichen Fakten, denn die Mitarbeiter seien motivierter, wenn sie selbst Dinge mitentscheiden und verantworten könnten. „Nur dann entwickeln sie ihr volles Potenzial und holen das Beste aus sich heraus.“

mehr dazu in den aktuellen Salzburger Nachrichten vom 11.4.2015

wie aktuell die Lage ist, zeigt auch ein Fall der Salzburger Landesregierung.

Wir haben oft den Falschen zum Chef gemacht, SN vom 11.4.2015, Lokalausgabe

oder auch in einem Artikel von Martin Seibt und Christian Holzer:  Neues Kooperatives Führen